Verantwortung für ein Raubtier !!!…oder wie ich es gerne bezeichne….“instinktgesteuerten Beutegreifer“.
Was bedeutet das eigentlich?
Meine Aufgabe in meiner Arbeit verstehe ich darin, dir als Hundehalter/in Werkzeuge an die Hand zu geben, um deinen Hund besser zu verstehen, ihn anleiten zu können, zu führen und ihn im besten Fall zu einem entspannten Lebensbegleiter zu machen. Die Arbeit am Hund selbst ist in vielen Fällen gar nicht vordergründig, sondern vielmehr die Arbeit am und mit dem Menschen. Sein Verhalten dem Hund gegenüber zu durchleuchten, dich als Hundehalter/in zu sensibilisieren, Verhalten zu verstehen und zu lenken. Führung zu lernen und zu verbessern. Das hat nichts mit Kadavergehorsam zu tun. Der Begriff „Hundeschule“ ist eigentlich, wenn man es genau nimmt, irreführend. Es müsste eigentlich „Halterschule“ heissen.
Meine Hunde sind nicht leinenführig. Dies habe ich nie mit ihnen explizit trainiert. Aber doch folgen sie mir an lockerer Leine.
Mir geht es in keiner Weise darum an irgendwelchen unangenehmen Symptomen zu arbeiten, die der Hund im Alltag zeigt und die dich als Halter/in stören. Das bringt vielleicht erstmal einen schnellen, aber nicht nachhaltigen Erfolg. Ich möchte eine Basis schaffen. Die Beziehung zwischen Halter/in und Hund auf solide Füße stellen. Dafür muss man auch manchmal bei Adam und Eva anfangen.
Es spielt nun keine Rolle, ob es sich bei deinem Hund um einen Welpen oder einen Tierschutzhund mit unbekannter Vorgeschichte handelt. Fast jeder Hund, ganz gleich wie alt, ist lernfähig und somit erziehbar. Und genau darum geht es mir…um Erziehung, nicht um Ausbildung nach Schema „F“. Um soziale Erziehung. Alltagstauglichkeit, Gesellschaftsfähigkeit und ein entspanntes Miteinander stehen im Fokus des Zusammenlebens mit unserem hündischen Freund. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um das Gefühl der Verbundenheit zwischen Mensch und Hund, dem gegenseitigen Verständnis. Die Basis für eine hohe Lebensqualität für Mensch UND Hund. Jeder Hund, so wie auch wir Zweibeiner, ist ein eigenständiges Individuum, hat seine eigene Persönlichkeit und eine eigene Meinung, die ich ihm auch lasse, aber benötigt auch eine individuelle Anleitung und Erziehung. Abhängig von den eigenen Talenten, dem Charakter, der Vorgeschichte und den „Baustellen“, die der Hund mitbringt.
Weder die rein autoritäre, noch die rein antiautoritäre Erziehung, mit ausschließlich „positiver Verstärkung“, sind dabei ratsam. Von dieser Erziehung mit der rein „positiven Verstärkung“ oder der „autoritären“ distanziere ich mich allerdings, aus dem einfachen Grund, weil sie schlicht und ergreifend nicht zielführend ist. Der gute und geeignete Mittelweg heißt, „autoritativ“ zu erziehen. Was nicht bedeutet, dass die gelegentliche materielle Belohnung, mit Futter und dergleichen, unbedeutend ist. An der richtigen Stelle mit der passenden Dosierung hat sie natürlich ihre Berechtigung. Der Hund braucht klare Regeln und eine konsequente Anleitung durch seinen Menschen. Dabei sind auch Korrekturen wichtig, sowie eine klare, schnörkellose, direkte und ehrliche Ansprache. Aber auch Handlungsfreiheit für den Hund. Die daraus entstehende Planungssicherheit ist für den Hund immens wichtig.
Ein Hund hat von Natur aus nicht den Anspruch, die Weltherrschaft an sich reissen zu wollen. Das überfordert ihn eindeutig. Wenn Du als sein Mensch die wesentlichen Entscheidungen für ihn triffst, fühlt sich dein Hund dabei deutlich wohler und erlernt die Fähigkeit loszulassen, Verantwortung abzugeben. Was allerdings nicht heisst, dass wir unsere vierbeinigen Freunde zu willenlosen und ferngesteuerten Robotern erziehen, die sich nichts zutrauen. Sie sollen selbstbewusst und mit freien Kopf durchs Leben gehen.
Ich unterstütze dich dabei, die großen und kleinen Herausforderungen im Zusammenleben mit deinem Hund zu meistern. Anleitung zur Selbsthilfe ist mir dabei wichtig und die Verbesserung, bzw. Festigung der Beziehung und Bindung. Das sogenannte „unsichtbare Band“. Respekt, Akzeptanz und gegenseitiges !!! Vertrauen sind dann die weiteren Bausteine für Harmonie im Zusammenleben mit deinem Hund.
Idealerweise sehen wir uns nur für eine begrenzte Zeit, in der ich dir unterstützend zur Seite stehe. Mein Ziel ist es, dass Du die Dinge nach und nach selbst in die Hand nimmst, damit Du später auf meine Hilfe verzichten können. Dann habe ich meine Arbeit gut gemacht. Was aber wiederum auch bedeutet, dass ich natürlich auch nach einer erfolgreichen Arbeit jederzeit für dich Ansprechpartner bleiben werde.
Egal ob Du Hilfe bei der Auswahl einer passenden Hunderasse brauchst, der Welpe vom Züchter bei dir einzieht, Du Beratung für einen Hund aus dem Tierschutz benötigst oder ob im Laufe der Zeit Probleme aufgetreten sind – ich bin für dich da. Zögere nicht, mich anzusprechen. Mit dir zusammen erarbeiten wir Lösungswege. Idealerweise sprechen wir miteinander, bevor der Hund bei dir einzieht und ich dich dabei begleite.
Garantien kann ich dir allerdings keine geben – das wäre unseriös. Aber ich lade dich ein, wieder mehr auf dein Bauchgefühl und deine Intuition zu vertrauen. Pflegen wir gemeinsam einen natürlichen und authentischen Umgang mit dem Hund. Genau dabei helfe ich dir – mit Herz, Klarheit und Verstand. Dein Hund wird es dir danken.
Im Erstgespräch werden die Daten von Mensch und Hund erfasst, die etwaigen Probleme, Wünsche und Ziele geäußert und besprochen und die derzeitige Situation analysiert, um daraus die ersten Maßnahmen und Schritte zu entwickeln. Dies kann bei dir zuhause, an einem neutralen Ort oder bei mir am Standort geschehen.
Dieses Erstgespräch dauert meist ca. 2 Stunden, wobei es mir aber nicht auf die genaue Einhaltung des Zeitrahmens ankommt, sondern ausschliesslich auf die ausführliche Analyse und Beratung.
In den allermeisten Fällen ist ein Erstgespräch mit Anamnese, ohne dem kein geordnetes Vorgehen möglich ist, unbedingt erforderlich.
Kosten der Anamnese – 130 €
70 Euro für eine Zeitstunde, pro 15 Minuten Mehraufwand berechne ich 10 Euro.
In diesen folgenden Einzelstunden, die nach dem Erstgespräch buchbar sind, werden in einem individuell festgelegten zeitlichen Abstand, den wir zusammen vereinbaren, die Trainingserfolge und das weitere Vorgehen besprochen.
Gebuchte Termine sind 24 Stunden vorher per PayPal zu bezahlen oder zum Termin bitte passend in bar zu begleichen.
Telefon: 0177 71 00 712
E-Mail: info@hunde-verstehen-iserlohn.de